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Runde 2 des VP Bank Ladies Open 2019 wird am Sonntag zu Ende gespielt – Bei Unterbruch drei Amateurinnen schlaggleich an der Spitze


Gams, 4. Mai 2019 – Der Wettergott meint es nicht gut mit den Spielerinnen der LETAS, die zweite Runde des VP Bank Ladies Open auf dem Golfplatz in Gams-Werdenberg musste am späten Samstagnachmittag aufgrund von sturmartigen Winden unterbrochen werden. Die Runde wird am Sonntagmorgen ab 8.15 Uhr zu Ende gespielt; 36 Spielerinnen haben Runde 2 noch nicht beendet. Zum Zeitpunkt des Unterbruchs lagen drei Amateurinnen schlaggleich in Führung: Die beiden bereits nach Runde eins ganz oben am Leaderboard stehenden Schweizerinnen Elena Moosmann und Klara Wildhaber, sowie die Österreicherin Isabella Holpfer, die am Freitagabend noch einen Schlag Rückstand aufgewiesen hatte. Die Top-48 nach zwei Runden qualifizieren sich gemäss neuem Turniermodus für die 9-Loch-Matchplays vom Finaltag. Ob diese Matchplays gespielt werden können, wird aufgrund der aktuellen Wetterlage erst am Sonntagvormittag entschieden.

Der 5696 Meter langer Parcours beim VP Bank Ladies Open 2019 in Gams präsentierte sich am zweiten Tag deutlich schwieriger als noch in Runde 1. Tiefe Temperaturen im einstelligen Celsius-Grad-Bereich, zeitweiliger Regen und starker Wind, der am Nachmittag nochmals zulegte und kurz nach 18 Uhr so stürmisch wurde, dass die Runde unterbrochen werden musste, machte den 124 gestarteten Golferinnen zu schaffen. Das bestätigte auch die Gewinnerin der letztjährigen LETAS-Order-of-Merit, die Schwedin Emma Nilsson: «Ich bin mit meiner Runde und meinem Score von 1 unter Par heute ziemlich zufrieden. Da war viel Wind, der das Spiel schwierig machte.» Nilsson war in der Vormittagsrunde gestartet und konnte nachmittags im warmen Clubhaus zusehen, wie sie in der Zwischenrangliste Platz um Platz gewann. Zum Zeitpunkt des Unterbruchs liegt die Schwedin mit drei Schlägen Rückstand auf das Führungstrio als beste Proette im Feld auf Rang 4 – was bedeutet, dass ihre Chancen auf den Turniersieg in einem allfälligen sonntäglichen Matchplays intakt sind.

Aus Schweizer Sicht verlief Runde 2 vor allem für die am Vormittag gestarteten Proetten erfreulich: Turnierbotschafterin Melanie Mätzler und Caroline Rominger konnten ihre Runde fertig spielen, in der Zwischenrangliste deutlich vorrücken und teilen sich zum Zeitpunkt des Unterbruchs Platz 33 (mit 9 Schlägen Rückstand auf die Spitze, was fürs Matchplay aber keine Rolle spielt). Einen Schlag weniger benötigte die Amateurin Chiara Tamburlini, die Runde 2 ebenfalls beenden konnte. Noch um den Einzug in die Matchplays zittern muss Anaïs Maggetti. Die Tessiner Proette hat ihre Runde zwar beendet, teilt sich zum Zeitpunkt des Unterbruchs aber mit zehn anderen Spielerinnen den 47. Zwischenrang. Gut stehen dafür die Chancen von Amateurin Natalie Armbrüster, die aktuell auf Rang 33 liegt, am Sonntagmorgen aber noch 6 Löcher zu spielen hat.

Aus österreichischer Sicht zeigte am stürmischen Samstag nicht nur die Burgenländer Amateurin Isabella Holpfer auf, auch die steirische Proette Sarah Schober zündete den Turbo und startete mit vier Birdies auf den Front Nine in den Tag. Am Ende schob sie sich mit einer mehr als soliden 69er-Runde im Klassement auf Zwischenrang 14. Ihrer Wiener Kollegin Nadine Dreher dagegen wollte am zweiten Tag nichts glücken, sie fiel aus den Matchplay-berechtigten Rängen. Die zweite österreichische Amateurin im Feld, Katharina Mühlbauer, wurde in der Nachmittagsrunde buchstäblich «verblasen» und fiel im Zwischenklassement auf Rang 47 zurück; sie hat am Sonntagmorgen noch 3 Löcher zu spielen.

Für den Finaltag, der beim VP Bank Ladies Open 2019, erstmals im Matchplay-Format (9-Loch, jeweils mit Kanonenstart) ausgetragen werden soll, qualifizieren sich die Top-48 nach zwei Tagen. Aufgrund der aktuellen Wetterlage wird über das Sonntags-Programm aber erst am Sonntagvormittag entschieden.

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