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Medienmitteilung VP Bank Ladies Open 2017 / Medienkonferenz vom 26. April 2017

Starkes Teilnehmerfeld garantiert spannendes Event – Schweizerinnen vor Heimturnier in Form

Unter den 126 Spielerinnen, die vom 4. bis 6. Mai bei der VP Bank Ladies Open um 40'000 Euro Preisgeld kämpfen, finden sich 17 Schweizerinnen, acht Österreicherinnen und fünf Deutsche. Obwohl die aus der Region stammende Proette Melanie Mätzler (Bad Ragaz) sowie die Amateurinnen Chiara Tamburlini (St. Gallen) und Julia Unterweger (Montafon) Heimvorteil geniessen, ist die Favoritenrolle nicht eindeutig. Im Gegenteil, die Zahl der Sieganwärterinnen im sehr starken Teilnehmerfeld ist gross. Ambitionen angemeldet haben neben den Vorjahreszweiten Christine Wolf (Österreich) und Tonje Daffinrud (Norwegen) auch LET-Spielerin Karolin Lampert (Deutschland), die vor zehn Tagen in Marokko Platz sechs belegte, sowie die Gewinnerin Azores Ladies Open vom Wochenende, Meghan MacLaren (England).

Gams, 26. April 2017 – Vom 4. bis 6. Mai findet auf dem Platz des GC Gams-Werdenberg die VP Bank Ladies Open 2017 statt. Diese zählt zur LET Access Series (LETAS), der Second-Level-Tour im europäischen Damengolfsport. Gespielt wird bei der vierten Austragung um ein Gesamtpreisgeld von 40'000 Euro – 10'000 mehr als bisher. Wie in den vergangenen Jahren sind die Startplätze bei diesem einzigen professionellen Damengolfturnier der Schweiz auch bei LET-Spielerinnen sehr begehrt. «Auf der Warteliste stehen 50 Namen und es sind zahlreiche Anfragen für Wild Cards von renommierten LET-Spielerinnen eingegangen», sagt Turnierinitiant Guido Mätzler.

Runner-up des Vorjahres am Start

Das Feld bei der VP Bank Ladies Open 2017 wird hochkarätig sein und von den beiden Zweitplatzierten des Vorjahres, Christine Wolf (Österreich) und Tonje Daffinrud (Norwegen), sowie der Vorjahresvierten, der österreichischen Amateurin Emma Spitz, angeführt. Dieses Trio hatte sich 2016 in Gams einzig Carolina Gonzalez Garcia geschlagen geben müssen. Die Spanierin hatte in der Ostschweiz ihren ersten Profisieg gefeiert und sich auf die Titelverteidigung in der Schweiz gefreut, nun aber hat sie in letzter Minute aufgrund einer Terminkollision ihre Nennung für Gams zurückziehen müssen.

Damit ist die Bahn möglicherweise frei für Christine Wolf. Die Tirolerin brennt auf einen Sieg in Gams, da das Turnier in der Ostschweiz sozusagen vor ihrer Haustüre stattfindet und sie hier auf die Unterstützung von Familie und Freunden zählen darf. «Ich fühle mich in Gams einfach wohl und kann auf diesem Platz, obwohl er recht eng ist, häufig den Driver schlagen. Das Layout kommt mir sicher entgegen, und die Erinnerungen an letztes Jahr sind überaus gut», sagt die Olympiastarterin, die eine volle Spielberechtigung auf der höherklassigen Ladies European Tour (LET) hat und hauptsächlich auf dieser spielt. Nur gerade vier Spielerinnen mit Wolfs «Category» dürfen in Gams an den Start gehen – neben der Innsbruckerin sind dies mit der Brasilianerin Victoria Lovelady eine weitere Olympionikin, die Deutsche Ann-Kathrin Lindner und die Schwedin Lynn Carlson.

Acht Schweizer Proetten am Start

Mit Heimvorteil am Tee stehen die Schweizerinnen. Acht einheimische Proetten, die zum Teil schon einige Jahre auf der Tour spielen, sind gemeldet. Allen voran die Ragazerin Melanie Mätzler, Mitinitiantin und seit 2017 auch Botschafterin des Turniers. Sie kehrt nach zwei schwierigen, von Verletzungen geprägten Jahren – Ende 2015 wurde die rechte Hand operiert, ein Jahr später die linke – auf die Tour zurück. Ihr vordringlichster Wunsch ist schmerz- und verletzungsfrei zu spielen. 2014 hatte sie bei der ersten Austragung des Turniers den siebten Rang erreicht; diese Klassierung zu toppen dürfte schwierig sein: «Ich konnte im Frühling nur Putten und Kurzspiel trainieren, musste in Marokko leider nach einer Runde forfait geben, um das Handgelenk zu schonen. Positiver verlaufen ist dagegen das Turnier von letzter Woche auf den Azoren, wo ich in Runde zwei 18 ‚greens in regulation’ getroffen habe und mein langes Spiel wirklich gut gewesen ist. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, bis zum Turnierstart in Gams fit und gesund zu sein», sagt die 29-Jährige. Ihre Spielberechtigung auf der LET hat sich dank einer «Medical Exemption» behalten können, genauso wie auch Olympiastarterin Fabienne In-Albon. Die Zugerin hat in den letzten beiden Jahren in Gams unter anderem wegen Verletzungen gefehlt. 2017 tritt sie top-motiviert an: «Nach drei Jahren starte ich endlich wieder einmal an einem Heimturnier, und ich freue mich wahnsinnig darauf. Ich liebe es, vor Publikum zu spielen – je grösser die Zuschauerzahl, desto mehr Spass macht es.»

Zum vierten Mal in Gams an den Start gehen wir die Tessinerin Anaïs Maggetti, die sich in dieser Saison bereits in guter Form präsentierte. Beim Saisonauftakt der LETAS in Frankreich klassierte sich Maggetti als 13. – und sie mag den Platz in Gams, «weil er nicht so lang ist, muss man vom Tee nicht immer den Driver schlagen, sondern kann den Ball auch mal mit einem Holz oder langen Eisen auf dem Fairway platzieren». Ebenfalls mit einem positiven Ergebnis im Gepäck reisen Caroline Rominger und Clara Pietri nach Gams; sie haben wie Melanie Mätzler auf den Azoren den Cut geschafft. Komplettiert wird die Swiss-PGA-Equipe bei der VP Bank Ladies Open durch Valeria Martinoli, Eva-Maria Moehwald und Neo-Proette Eva Baraschi, die im Vorjahr (noch als Amateurin) das Memorial Olivier Barras gewonnen hat.

Starke Proetten aus Österreich und Deutschland

Auch aus den beiden Nachbarländern Österreich und Deutschland sind Profigolferinnen am Start. Neben der Tirolerin Christine Wolf werden die derzeit auf der LET stark spielende Sarah Schober sowie Nina Mühl, Ann-Kathrin Maier und Neo-Proette Nadine Dreher in Gams die rot-weiss-rote Fahne hochhalten. Deutschlands Farben werden durch Karolin Lampert – Mitte April auf der LET Sechste beim Lalla Meryem Cup in Marokko –, Ann-Kathrin Lindner, Leight Whittaker und Chiara Mertens vertreten.

Neun LETAS-Turniersiegerinnen im Feld

Dieses Jahr werden zudem neun Spielerinnen am Start sein, die in den vergangenen zwölf Monaten auf der LET Access Series einen Turniersieg feiern konnten. Mit der Engländerin Meghan MacLaren ist eine darunter, die bereits zwei LETAS-Titel ergattert hat – im Vorjahr siegte sie bei der Santander Golf Tour in Spanien, letztes Wochenende bei der Azores Ladies Open in Portugal. Noch eine Saisonsiegerin 2017 wird in Gams dabei sein: Die Spanierin Luna Sobron hat – noch als Amateurin – das erste Turnier der laufenden Saison, die Terre Blanche Ladies Open in Frankreich, gewonnen und ist danach zu den Pros übergetreten. Weiters kommen die Französinnen Marion Duvernay (Ribeira Sacra International Ladies Open) und Eva Gilly (WPGA International Challenge), die Premierensiegerin aus Malaysia, Ainil Bakar (Ladies Finnish Open), die Schottin Laura Murray (Elisefarm Ladies Open) sowie die Finnin Sanna Nuutinen (Open de Strasbourg) als Saisonsiegerinnen 2016 in die Ostschweiz. Ebenfalls gemeldet sind die beiden schwedischen Saisonsiegerinnen des Vorjahres, Josephine Janson (Boras Ladies Open) und Jenny Haglund (Norrporten Ladies Open); Haglund hat vergangenes Wochenende auf der LET mit einem achten Rang bei der Mediterraneam Ladies Open in Barcelona aufgezeigt.

Zehn Startplätze für Schweizer, drei für österreichische Amateurinnen

Nicht um Preisgeld sondern «nur» um die Ehre – und die grosse Chance, Erfahrungen auf Profi-Ebene zu sammeln – geht es für zehn Schweizer Amateurinnen, die eine Wild Card erhalten haben. Waren 2014 noch 16 Amateurinnen mit dem Segen der ASG am Start gewesen, schöpft(e) der Verband in den letzten Jahren sein Kontingent nicht aus. Mehrere der besten Schweizer Amateurinnen studieren in den USA und fehlen deshalb in Gams erneut. Unter anderem Olympiastarterin Albane Valenzuela sowie Vanessa Knecht, die bei der Liechtenstein Open 2016 in Gams mit 67 Schlägen Platzrekord aufgestellt hatte.

Bereits zum vierten Mal beim LETAS-Turnier in Gams an den Start gehen wird Gioia Carpinelli; die Zürcherin hatte vor zwei Jahren den sechsten Rang bei diesem Profiturnier belegt. Ebenfalls zum wiederholten Mal antreten werden Rachel Rossel, Tiffany Arafi, Chiara Tamburlini und Natalie Armbruster. Relativ kurzfristig ins Aufgebot gerutscht sind die Innerschweizerin Elena Moosmann, die am Wochenende mit dem Sieg bei der Ticino Championship in Ascona eine weitere Talentprobe abgeliefert hat, sowie Klara Wildhaber.

Gespannt sein darf man auf den Auftritt der erst 14-jährigen Lily Hürlimann. Die Zugerin, die in Deutschland lebt und für den GC St. Leon-Rot spielt, hatte vergangenen Herbst als 13-Jährige bei der Liechtenstein Open mit Platz 3 in der Girls-Kategorie aufgezeigt. Nun tritt sie dank einer Wild Card des Veranstalters erstmals bei einem Profiturnier an.

Der Österreichische Golfverband (ÖGV) schickt dieses Jahr drei Nationalspielerinnen ins Rennen: die Viertplatzierte des Vorjahres, Emma Spitz, sowie Lea Zeitler und die Vorarlbergerin Julia Unterweger. Alle drei ÖGV-Spielerinnen waren schon 2016 in Gams dabei gewesen, neben Spitz hatte auch Unterweger den Cut überstanden.

Und auch der Deutsche Golfverband (DGV) schickt 2017 wieder eine Amateurin nach Gams: Die 19-jährige Anastasia Mickan. Die für den Golf- und Landclub Berlin Wannsee spielende Norddeutsche strebt eine Karriere als Profigolferin an. Wer weiss, vielleicht gelingt ihr das gleiche Kunststück wie vor zwei Jahren ihrer Landsfrau Olivia Cowan, die in Gams als Amateurin ihr erstes Profiturnier gewonnen und sich mittlerweile auf der LET etabliert hat.

Region steht hinter dem Turnier

Den Nachwuchsgolferinnen des Landes eine Chance zu geben war für Initiant Guido Mätzler 2014 der Hauptgrund gewesen, ein LETAS-Turnier in die Schweiz zu bringen. Mittlerweile hat sich das Event etabliert, die Organisatoren können nun auch über das aktuelle Turnier hinaus planen. «Ich bin sehr glücklich, dass wir mit der VP Bank einen starken Titelsponsor gefunden haben, der international erfolgreich und regional verankert ist und sich für drei Jahre engagiert», freut sich Mätzler. Damit steht das Turnier auf einer soliden Basis und wird von einem starken Sponsorenmix getragen. «Die ganze Region steht hinter diesem Turnier», sagt der OK-Präsident. Der Schweizerische Golfverband ASG hat das Patronat inne, als Co-Sponsoren treten die Bergbahnen Flumserberg, das Grand Resort Bad Ragaz, die Casino Bad Ragaz Förderstiftung, die Malerei Hofmann in St. Gallen sowie die Ruckstuhl Garagen in Zürich auf.

Der Platz im St. Galler Rheintal ist acht Jahre alt, gut eingewachsen und mit einem modernen Layout versehen. Die Vegetation ist aufgrund der klimatischen Bedingungen im Vergleich zu anderen Ostschweizer Plätzen um rund drei bis vier Wochen voraus, auch das aktuelle Aprilwetter hat dem Parcours nichts anhaben können.

Schweizer Proetten bei der VP Bank Ladies Open 2017: Melanie Mätzler, Anaïs Maggetti, Fabienne In-Albon, Valeria Martinoli, Clara Pietri, Eva-Maria Moehwald, Caroline Rominger, Eva Baraschi

Schweizer Amateurinnen bei der VP Bank Ladies Open 2017: Gioia Carpinelli (GC Lägern), Rachel Rossel (GC Interlaken-Unterseen), Tiffany Arafi (GCC Basel), Chiara Tamburlini (OSGC Niederbüren), Victoria Monod (GC Domaine Impérial), Natalie Armbruster (GCC Schönenberg), Elena Moosmann (GC Ennetsee), Klara Wildhaber (GCC Wallenried), Lily Hürlimann (GC St. Leon-Rot)

Österreichische Proetten bei VP Bank Ladies Open 2017: Christine Wolf, Sarah Schober, Nina Mühl, Nadine Dreher, Ann-Kathrin Maier

Österreichische Amateurinnen bei der VP Bank Ladies Open 2017: Julia Unterweger (GC Montafon), Emma Spitz (GC Schloss Schönborn), Lea Zeitler (GC Mieminger Plateau)

Deutsche Proetten bei VP Bank Ladies Open 2017: Karolin Lampert, Ann-Kathrin Lindner, Leigh Whittaker, Chiara Mertens

Deutsche Amateurin bei der VP Bank Ladies Open 2017: Anastasia Mickan (GLC Berlin Wannsee)

VP Bank Ladies Open 2017, 4. bis 6. Mai 2017, GC Gams-Werdenberg, Eintritt frei.
www.spaf-golf.ch; @golf_spaf

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